Kiss and Run

vital, komplex, so rotzig wie zart -
Das Debüt von Annette Ernst feiert Welturaufführung in Hof.

Ein preisgekröntes Drehbuch, eine universelle Geschichte und gute Hauptdarsteller zeichnen das Spielfilmdebüt der Frankfurter Regisseurin Annette Ernst aus, das seine Welturaufführung bei den Internationalen Filmtagen Hof (23.-27. Oktober 2002) erlebte.


Kiss und Run Die Low-Budget-Produktion erzählt von Emma (Maggie Peren), einer arbeitslosen Schauspielerin, die in einer Videothek arbeitet und in dieser Nacht 25 wird. Zu ihrem Leben in einer tristen Frankfurter Hochhaussiedlung gehören ihr alter Freund Max (Ken Duken), ihre beste Freundin Malia (Anja Herden), die kurz vor der Hochzeit mit Christo (Hinnerk Schönemann) feststellen muss, dass in ihrer Beziehung nichts mehr läuft, und die pubertierenden Jungs Banu und Leo, für die es nur ein Thema gibt: Mädchen.

Es ist eine Geschichte über Zukunftsängste und Glück, Freundschaft und Sex, das Rollen-spielen und Zu-sich-stehen - und über zwei alte Freunde, die fast zu spät merken, dass sie sich eigentlich lieben.


Kiss und RunMaggie Peren, die schon ihr Talent als Drehbuchautorin bei "Vergiss Amerika" und "Mädchen, Mädchen" (als Co-Autorin) unter Beweis gestellt hat, erhielt für "kiss and run" den Drehbuchpreis der baden-württembergischen Filmförderung 2000. "Das Drehbuch fällt aus dem Rahmen", begründete die Jury ihr Urteil. "Es ist vital, komplex, so rotzig wie zart."

Ein Debüt ist die 'Social Comedy' nicht nur für Annette Ernst, sondern auch für die junge Produktionsfirma "stoked film - a division of Lunapark 64" in Frankfurt (Produzenten: Sebastian Popp, Robert Malzahn). Als Co-Produzenten waren ZDF / Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Christian Cloos) und tvt.Postproduction (Christel Brunn) mit im Boot.
Gefördert wurde "kiss and run" vom Kuratorium junger deutscher Film, MFG Baden-Württemberg, Hessische Filmförderung, BKM und Filmboard Berlin-Brandenburg.



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