Mein erstes Wunder


Mein erstes Wunder





Land: Deutschland 2002
Film: 35 mm
Länge: 90 Min.
Verleih: Nighthawks Pictures
Weltvertrieb: mdc.int.GmbH
Kinostart: 8. Mai 2003

Inhalt: Während ihrer Ferien an der Küste lernt die elfjährige Dole den über 30 Jahre älteren Familienvater Hermann kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die weder von Dole`s Mutter noch der Familie Hermann`s verstanden wird.
Eines Tages beschliesst Doles Mutter, fest zu ihrem Freund zu ziehen, woraufhin Dole kurze Zeit später vor Hermanns Tür steht - in der Absicht mit ihm wegzugehen.
Auf ihrer Flucht werden die beiden verfolgt von Doles Mutter und Hermanns Frau - und erleben die erste Liebe ihres Lebens. Die Reise endet an der Küste, dort, wo sie sich auch kennengelernt haben. Es hat sich einiges verändert. Dole ist erwachsen geworden, Hermann nicht.

Produktionsnotiz: "Es musste wohl 4 Jahre dauern, bis wir den Film durchfinanziert hatten - und endlich im Sommer 2001 mit dem ersten Drehtag starten durften. Als Anne Wild und ich im Frühjahr 1997 der masterschool des Filmboards Berlin Brandenburg unser Vorhaben vorstellten, war es gerade die Zeit, als durch Deutschland und das Ausland eine Woge des Entsetzens ging - was schreckliches in Belgien passiert war. Und sich ja auch in schrecklichen Ereignissen in unserem Lande wiederholte...
Und dieses Entsetzen artete soweit aus, daß sozusagen jeder Mann, der ein Kind in der Öffentlichkeit an die Hand nahm, (und sei es selbst der eigene Vater) schon als Kinderschänder tituliert wurde. (...). Hierbei war und ist mir wichtig gewesen zu zeigen, dass der Film "Mein Erstes Wunder" etwas erzählt, was zwischen zwei Menschen möglich sein kann, vorausgesetzt sie selbst und die Gesellschaft lassen es zu, das zu leben." (Jost Hering)


Mein erstes Wunder
Anne Wild mit Henriette Confurius


Darsteller: Henriette Confurius (Dole), Leonard Lansink (Hermann), Juliane Köhler (Franziska), Gabriele Maria Schmeide (Margot)

Stab: Buch und Regie: Anne Wild, Produzent: Jost Hering, Redaktion (SWR):Saskia von Sanden, Kamera: Wojciech Szepel,

Schnitt: Dagmar Lichius, Musik: Nicholas Lens, Kostüme: Silke Sommer, Dana Liebe

Eine Produktion der Jost Hering Filme und des SWR, gefördert mit Mitteln des Filmbüro NW e.V., Filmförderung MFG, Filmboard Berlin-Brandenburg, Kuratorium junger deutscher Film, Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern und Unterstützung der Home Run Pictures (Peter Rommel).

Das Drehbuch entstand im Rahmen des Stoffentwicklungsprogrammes Step by Step, ein Programm der MasterSchoolDrehbuch (eine Initiative des Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH).


Festivals und Auszeichnungen

Max-Ophüls-Preis 2003
Nominiert zur Teilnahme am First Steps Award 2002

Teilnahme: Wettbewerb des Filmfestivals in Montreal/Kanada, Festival des Deutschen Kinos in Mainz, Wettbewerb MFG-Star Baden-Baden, Flanders Filmfest in Gent/Belgien, Filmfestival Pusan/Korea



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