Der zehnte Sommer Premiere beim Kinderfilmfest Berlin 2003 |
![]() |
Kinostart: 4. September 2003 |
||
Ende Juli 2002 begannen Regisseur Jörg Grünler und Kameramann Daniel Koppelkamm am Niederrhein mit den Dreharbeiten zum Kinofilm "Der zehnte Sommer" - eine Schelmen- und Liebesgeschichte, die in den Sommerferien des Jahres 1960 spielt und in der Kai Wiesinger, Katharina Böhm, Erika Marozsán und viele Kinderdarsteller die Hauptrollen spielen. Der vom Kuratorium junger deutscher Film mitgeförderte Film (Drehbuch: Dieter Bongartz nach seinem Roman "Der zehnte Sommer des Kalli Spielplatz") wurde für das Wettbewerbsprogramm des 26. Kinderfilmfestes bei den 53. Internationalen Filmfestspielen Berlin ausgewählt. Die Produktionskosten beliefen sich auf 2,7 Millionen Euro. Gefördert wurde der Film außer vom Kuratorium u.a. von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und vom BKM. Elke Ried produziert den Familienfilm für die Ziegler Film Köln. Der Verleih wird bei Pegasos (Köln) liegen. |
|||
![]() |
Auszüge aus einem Drehbericht: Der ungewöhnliche Drehort (Viersen-Dülken) ist nicht zufällig gewählt: Dort wurde 1951 der heute in Köln lebende Schriftsteller und Filmemacher Dieter Bongartz geboren, der seinen Roman "Der zehnte Sommer des Kalli Spiel-platz" selbst in ein Drehbuch trans-formierte. Darin geht es um Kalli, |
||
| der 1960 mit seinen Eltern in einer niederrheinischen Kleinstadt lebt. In den Sommerferien gründet er mit seinen Blutsbrüdern Polli und Walter einen Zoo, für den sie sogar einen echten Affen namens Kappu bekommen. Kalli ist zugleich ein Träumer, in dessen Wahrnehmung sich Phantasie und Realität leicht vermischen. Manchmal kommen seine Eltern Karl und Elvira damit nicht so ganz klar. Dafür ist Kalli ziemlich irritiert, als er von der aufgeweckten Nachbarstochter Franzi den ersten unschuldigen Kuss bekommt. Das muss natürlich genauso geheim gehalten werden wie die heimlichen Besuche Kallis bei der attraktiven Frau Hilfers und die Existenz des Affen. Schließlich haben die Erwachsenen ja auch ihre Geheimnisse. (...) Regisseur Jörg Grünler, der nach seinem letzten Kinofilm "Krücke" zehn Jahre lang vor allem für's Fernsehen gearbeitet hat, betont, dass "Der zehnte Sommer" ein Film für Jung und Alt werde." (Reinhard Kleber) |
|||