Das Kuratorium junger deutscher Film ist eine Stiftung öffentlichen Rechts.
Ihre Organe sind der Stiftungsrat, der Vorstand und die Auswahlausschüsse.
___________ Ansprechpartner des Kuratoriums
Projektbetreuung Kinderfilm
Projektbetreuung Talentfilm

Geschichte des Kuratoriums junger deutscher Film




Mitglieder des Stiftungsrats

Prof. Dr. Andreas Schreitmüller (Vorsitzender),
Leiter der Redaktion Fernsehfilm und Spielfilm ARTE
Postfach 1980, 77679 Kehl

Dr. Dietrich Reupke, (Stellvertretender Vorsitzender)
Senatskanzlei Berliner Rathaus,
Jüdenstraße 1, 10178 Berlin

Dr. Benedikt Berg-Walz
Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Referat PM6, Medienwirtschaft – Film und Fernsehen
Stadttor 1, 40219 Düsseldorf

Dr. Paula Ewert, Bayerische Staatskanzlei,
Franz-Joseph-Strauß-Ring 1, 80539 München

Alfred Holighaus

Deutsche Filmakademie
Köthener Straße 44, 10963 Berlin

Uwe Schickel, Hessisches Ministerium der Finanzen
Friedrich-Ebert-Allee 8, 65185 Wiesbaden

Rolf Stephan, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz


Mitglieder des Vorstands


Andreas Schardt (Direktor), Berlin



Gabriele Pfennigsdorf, München



Dr. Uwe Rosenbaum, Mainz



Geschäftsleitung


Monika Reichel, Wiesbaden



Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle


Ingeborg Wessendorf-Dralle
, Wiesbaden




Projektbetreuung Kinderfilm


Beate Völcker, Berlin

Beate Völcker ist Filmdramaturgin mit dem Schwerpunkt Kinderfilm sowie am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg als Referentin für Filmpädagogik tätig.

Sie hat Amerikanistik und Politikwissenschaft in Heidelberg, den USA und Berlin studiert und währenddessen bereits für verschiedene Kinderfilmfestivals und –initiativen gearbeitet.
Zunächst am Medienpädagogischen Zentrum des Landes Brandenburg, später im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg war und ist sie unter anderem verantwortlich für Konzeption, Entwicklung und Leitung der filmpädagogischen Projekte „Kinderfilmfest im Land Brandenburg“ und „Filmernst“.
Nach einer entsprechenden berufsbegleitenden Ausbildung arbeitet sie auch als freie Dramaturgin. Seit 2000 ist sie künstlerische Co-Direktorin von „Pygmalion“, dem europäischen Trainings- und Stoffentwicklungsprogramm für Spielfilm, Serie und interaktive Medien für Kinder und Family Entertainment. Seit 2003 gehört sie der Auswahlkommission für die Sektion Generation Kplus/14plus der Internationalen Filmfestspiele Berlin an. Sie ist Autorin zahlreicher filmpädagogischer Beiträge sowie der Publikation „Kinderfilm – Stoff- und Projektentwicklung“ (UVK Verlag). Beate Völcker lebt in Berlin.




Von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
und dem Kuratorium junger deutscher Film berufene Mitglieder des Auswahlausschusses für Kinderfilm


Claudia Droste-Deselaers, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH
Kaistraße 14, 40221 Düsseldorf

Horst Peter Koll, Redaktion Film-Dienst
Heinrich-Brüning-Straße 9, 53113 Bonn

Brigitta Manthey, Medienboard Berlin-Brandenburg
August-Bebel-Straße 25-53, 14482 Potsdam

Nikolaus Prediger, FilmFernsehFonds Bayern
Filmhaus Sonnenstraße, Sonnenstraße 21, 80331 München

Katharina Reschke, Dramaturgin, Drehbuchautourin
Esmarchstraße 12, 10407 Berlin

Petra Rockenfeller, Kinobetreiberin Oberhausen
Helmholtzstraße 60, 46045 Oberhausen

Manfred Schmidt, Mitteldeutsche Medienförderung
Hainstraße 19, 04109 Leipzig

Christel Strobel, Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz
Werner-Friedmann-Bogen 18, 80993 München



Projektbetreuung Talentfilm


Gabriele Brunnenmeyer
, Berlin


Mitglieder des Auswahlausschusses
des Kuratoriums junger deutscher Film für Talentfilm


Marieanne Bergmann, FilmFörderung Hamburg
Friedensallee 14-16, 22765 Hamburg

Claudia Droste-Deselaers, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH
Kaistraße 14, 40221 Düsseldorf

Brigitta Manthey, Medienboard Berlin-Brandenburg
August-Bebel-Straße 26-53, 14482 Potsdam

Karin Franz, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Nikolaus Prediger, FilmFernsehFonds Bayern
Filmhaus Sonnenstraße, Sonnenstraße 21, 80331 München

Manfred Schmidt, Mitteldeutsche Medienförderung
Hainstraße 19, 04109 Leipzig

Jochen Coldewey, Nordmedia Fonds GmbH
Expo Plaza 1, 30539 Hannover




Geschichte des Kuratoriums junger deutscher Film

Die Filmförderungseinrichtung Kuratorium junger deutscher Film mit Sitz in Wiesbaden wurde 1965 als eingetragener Verein gegründet und 1982 in eine öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts umgewandelt.

Die Institution entstand im Zuge der Aufbruchstimmung nach dem so genannten "Oberhausener Manifest". Eine Gruppe junger Regisseure erklärte dabei 1962 "Opas Kino" für "tot" und forderte für den Film neue Inhalte und Darstellungsweisen. "Abschied von gestern", das Kinodebüt von Alexander Kluge, war 1965 der erste Film, den das Kuratorium gefördert hat.

Die Liste der inzwischen erfolgreichen FilmemacherInnen, die ihren ersten Film dank der Unterstützung des Kuratoriums gemacht haben, reicht von "A" wie Achternbusch über Namen wie Doris Dörrie, Nina Grosse, Sandra Nettelbeck, Ulrike Ottinger, Ula Stöckl, Detlef Buck, Roland Emmerich, Werner Herzog, Stanislav Mucha, Edgar Reitz, Jean-Marie Straub, und Tom Tykwer bis zu "W" wie Wim Wenders, um nur einige Namen zu nennen. Aber auch aktuelle Hits wie "Schultze gets the blues" oder die preisgekrönten Kinderfilme "Die Blindgänger" und "Es ist ein Elch entsprungen" konnten mit der Förderung des Kuratoriums ebenso auf die Beine gestellt werden, wie der jüngst vom BKM und dem Kuratorium gemeinsam geförderte Kinderfilm "Räuber Hotzenplotz" den Weg in die Kinos fanden.

Die Stiftung ist die einzige von den Ländern gemeinsam getragene Filmförderinstitution. Grundlage ist die Verwaltungsvereinbarung vom 18. Mai 1982, in der sich die Länder verpflichtet haben, die Stiftung gemeinsam zu finanzieren. 1992 sind die fünf neuen Bundesländer der Verwaltungsvereinbarung beigetreten. Satzungsgemäße Aufgabe der Stiftung ist es, den filmkünstlerischen Nachwuchs zu fördern, zur künstlerischen Entwicklung des deutschen Films beizutragen und diese anzuregen.

1998 nahm die Stiftung nach einer eineinhalbjährigen Umstrukturierungsphase die aktive Förderarbeit wieder auf. Das neue Konzept setzt deutliche Schwerpunkte auf die Förderung des Kinderfilms und des Talentfilms. Es baut auf eine wesentlich intensivierte Beratung und Projektbetreuung auf, die von zwei ProjektbetreuerInnen geleistet wird. Damit geht das Kuratorium die Aufgabe an, dem einzelnen, ihm anvertrauten und von ihm ausgewählten Filmprojekt erhöhte Aufmerksamkeit beim Einsatz der Fördermittel und ihrer sinnvollen Verwendung zu widmen. Hiermit verdeutlicht das Kuratorium als Fördereinrichtung in der Fokussierung auf die zwei Schwerpunkte seiner Arbeit seinen Platz zwischen den Filmfördereinrichtungen des Bundes und der Länder, ohne deren Aufgabe zu verdoppeln.
Die anhaltend steigende Zahl von Förderanträgen zeigt die bleibende Wichtigkeit und Notwendigkeit einer länderübergreifenden, standortunabhängigen kulturellen Filmförderung, wie sie durch das Kuratorium gewährleistet wird.

2005 feiert das Kuratorium sein vierzigjähriges Jubiläum. In Fortsetzung des erfolgreich begonnenen Weges hat sich die Stiftung seit Beginn des Jahres 2005 mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) auf eine enge Zusammenarbeit im Bereich des Kinder- und Jugendfilms verständigt. Kernpunkt dieser Vereinbarung ist die Bildung eines achtköpfigen gemeinsamen Auswahlausschusses und die Schwerpunktsetzung beider Partner. Das Kuratorium fördert Drehbuch- und Projektentwicklung, das BKM die Produktion. Seither gibt es ein weiteres gemeinsames Gremium mit dem BKM, das aus 8 Mitgliedern besteht. So wird das Kuratorium auch in Zukunft im Rahmen seiner begrenzten finanziellen Möglichkeiten eigene Akzente setzen, und hat zugleich mit den anderen Fördereinrichtungen des Bundes und der Länder ein hohes Maß an Kooperation und Koordination erreicht.




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