Drama
Produktionsjahr: 2026
Regie: Saša Vajda
Drehbuch: Saša Vajda
Produktion: vajda film/Schuldenberg Films
Der 16-jährige Ilay treibt ziellos durch die Randbezirke Berlins. Seine Mutter Maria liegt im Sterben. Betreut wird sie von Ana, einer mexikanischen Palliativpflegerin. Ilay will Marias nahenden Tod nicht wahrhaben und kapselt sich zunehmend von der Realität ab. In ruhigen, kontemplativen Bildern fängt der Film Ilays und Anas Alltag ein, zeigt Anas stille Hingabe bei der Pflege und ihr Ringen mit der eigenen Suchterkrankung. Ilay arbeitet in einem Logistikzentrum, leistet Sozialstunden und verbringt seine Nachmittage mit Freund:innen am See. Nachts führt er eine zunehmend geisterhafte Existenz und wandert schlaflos durch die Stadt. Als er auf einem seiner nächtlichen Streifzüge aus einem Impuls heraus einen Hund stiehlt, bringt Ana ihn zum Psychologen. Dort offenbart Ilay seinen tief verwurzelten Glauben an die Unmöglichkeit des Sterbens. Als das Ende seiner Mutter näher rückt, wird ihr Tod weniger zu einer Gewissheit als vielmehr zu einem Rätsel – und zu einer Frage der Vorstellungskraft.
Weltpremiere bei der 76. Berlinale